Demografischer Wandel: Arnsbergs Vorreiterrolle gewürdigt

Arnsberg, 26.06.2009, Edward James Jones

WP / Arnsberg. Arnsbergs Vorreiterrolle in der Gestaltung des demografischen Wandels findet bundesweite Anerkennung: Bürgermeister Vogel war jetzt als Referent zur Abschlussveranstaltung des Projekts „Den demografischen Wandel in Kommunen mitgestalten - Erfahrungswissen der Älteren nutzen" in Berlin.

Diese Fachtagung war ganz auf die Verantwortlichen aus Politik und Verwaltung der am Projekt beteiligten Kommunen zugeschnitten. Und Vogels Vortrag wurde bereits gespannt erwartet. Titel: „Den demografischen Wandel aktiv gestalten - altersgerechte Stadtentwicklung am Beispiel Arnsberg".

Er berichtete dabei aber nicht nur darüber, wie in der Stadt Arnsberg in mehr als zehn Jahren eine nachhaltige Strategie zur altersgerechten Stadtentwicklung konzipiert wurde, sondern zeigte auf, wie es ermöglicht wird, eine steigende Zahl Älterer, die sich in neuen Engagementformen in ihrem Gemeinwesen eigenverantwortlich einbringen wollen, erfolgreich in Entscheidungsprozesse einzubinden. Als Beispiel nannte Vogel die mehr als 43 seniorTrainerInnen, die mehr als 39 aktuelle Projekte realisieren. Ein Mosaikstein des Erfolgs sei hier die Zusammenarbeit mit der Geschäftsstelle „Engagementförderung" als wichtiger Stabsstelle der Stadtverwaltung.

Unter dem Druck des demografischen Wandels in Verbindung mit der Wirtschaftskrise, sagte Vogel weiter, müsse man nun in der Zukunft ein „mehr als soziales Netz" bilden, das in Verbindung mit einem neuen Politikansatz stehen könnte, um erfolgreich zu sein. Die seniorTrainerInnen als Initiatoren, Ratgeber und Motoren des bürgerschaftlichen Engagements mit ihrem Erfahrungswissen, ihrer Einsatzbereitschaft seien dabei unverzichtbare Hilfe in jeder Kommune.

Das Projekt „Den demografischen Wandel in Kommunen mitgestalten - Erfahrungswissen der Älteren nutzen" wird organisiert vom Institut für Sozialwissenschaftliche Analysen und Beratung, Köln, und gefördert von der „Robert Bosch Stiftung".