Demenz: Stützpunkte wichtige Anlaufstellen

10.05.2008 / Lokalausgabe WR
Von Bernhard Schlütter
"Wir haben viel Hilflosigkeit und Verzeiflung erlebt", berichtet Beate Botte vom Stützpunkt Neheim. Es zeige sich bereits, dass die Stützpunkte wichtige Anlaufstellen sind. "Wir geben Träger übergreifende Informationen und zeigen die vorhandenen Angebote auf", erklärt Jutta Schneider-Hühn (Arnsberg).

Das Demenz-Projekt mit der Robert-Bosch-Stiftung befinde sich in der Aufbauphase, erläuterte gestern Projektleiter Martin Polenz. Mit Dr. Bernadette Klapper (Bosch-Stiftung), Wissenschaftlern der Universitäten München und Münster sowie Vertretern des Initiativkreises wurde ein intensives Abstimmungsgespräch geführt. "Elf Förderanträge für Projekte liegen bisher vor", berichtete Polenz. In Kürze soll über die Bewilligung der Geldmittel befunden werden.

Bürgermeister Vogel betonte, dass die Schaffung von Strukturen, die Demenzkranken und deren Angehörigen helfen, wichtig für eine Stadt seien und die Lebensqualität verbesserten. Ziel des Demenz-Projekts sei darüber hinaus die Weitergabe von Erkenntnissen an andere Kommunen.

Stützpunkt Arnsberg
J. Schneider-Hühn,
Hellefelder Str. 27-29,
02931/806647;

Stützpunkt Hüsten
Herbert Torbohm,
Bahnhofstr. 177,
02932/891382 oder 0172 1029324;

Stützpunkt Neheim
B. Botte,
St.-Johannes-Hospital,
02932/9806090 oder 0171 4441201

Beate Botte, Herbert Torbohm und Jutta Schneider-Hühn beraten in den Stützpunkten Demenz-Betroffene. (WR-Bild: obs)